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Welcher Fisch / Otocinclus ist das?

Welche Fische passen in ein Pflanzenaquarium und welche sollte man meiden.

Beitragvon lebeog » 23 Nov 2008 17:49

Hallo,
in der Aquascapinggalerie habe ich einen Fisch vermutlich Otocinclus gefunden,
kann mir jemand sagen wie die genaue bezeichnung des Fisches ist?
Bild

Danke schonmal für die Hilfe vorab.

Grüße
Jürgen
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Beitragvon Tim Smdhf » 23 Nov 2008 17:53

Steht unten drunter beim Besatz:
Parotocinclus maculicauda (Rotflossen Otocinclus ) (10 Stück)
Viele Grüße!
Tim :strand:
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Beitragvon lebeog » 23 Nov 2008 18:07

JapanBlue hat geschrieben:Steht unten drunter beim Besatz:
Parotocinclus maculicauda (Rotflossen Otocinclus ) (10 Stück)


Jo,
manchmal sollte ich meinen Versand nutzen, danke für den Tipp.

Grüße
Jürgen
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Beitragvon robat1 » 29 Nov 2008 17:09

Hallo Jürgen,

ich vermute mal die Frage hatte einen Hintergrund.
Hast Du da ne Kaufabsicht?

Ich hatte die auch mal für einige Monate.
Alle Ottos haben das Problem, daß sie schnell verhungern.
Eingroßteil der Berichte, daß sie empfindlich seinen oder sogar durch Schock sterben gehtin Wirklichkeit auf den Hungertod zurück.

Der Rotflossenotto wird ein gutes Stück größer als seine kleinen Atrgenossen.
Der größte hatte bei mir 7,5cm.
Sie sind die fleißigsten Algenvertilger die ich je gesehen habe und selbst Bart- (Pinsel-Algen) auf alten Anubiablättern gingen deuluich sichtbat zurück.

Über den extremen Stoffwechsel der Tiere war ich Vorfeld gewarnt und fütterte fast täglich Zuchinischeiben, Gurkenscheiben, überbrühte Salatblätter und auch Paprikastreifen zu. Einzelne von ihnen gingen auch an Futtertabletten, andere nicht.

Als ich dann in den Urlanb fuhr dachte ich das ist doch kein Problem wenn es 2 1/2 Wochen nur Futtertabletten gibt.#

Das war ein Irrtum das reicht bei den Fressmaschienen bereits zum verhungern.

Mittlerweile ist von den 10 Stück auf 540L Beckeninhalt keiner mehr übrig.

Daher rate ich dir eher zum Otocinclus affini, der sich bei mir schon seit sehr vielen Jahren problemlos hält, (auch ohen Zufütterung).
http://www.welse.net/SEITEN/otoaf2.htm

Robert
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Beitragvon lebeog » 29 Nov 2008 18:34

Hallo Robert,
vielen Dank für die Info. Ich habe tatsächlich mit dem Hintergedanken eines möglichen Kaufes nachgefragt, aufgrund Deiner Infos werde ich dieses Vorhaben aber nochmal gründlich überdenken.
Ich und der Fisch sagen danke.

Grüße
Jürgen
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Beitragvon Merrick » 03 Dez 2008 10:26

Hi Robert,

nur kurz zur Klärung (weils überall falsch geschrieben wird)
Du hast mit 200%iger Sicherheit keine Otocinclus affinis in deinem Aquarium sondern wohl eher O. macrospilus, O. vittatus oder O. hoppei. Der echte O. affinis sieht ganz anders aus als die Otos die wir kennen und es kommen _äußerst_ selten Importe nach Deutschland (auch weil die Tierchen wirklich sehr empfindlich sind und nur kühleres Wasser vertragen).
Das nur mal dazu.

Zu der Fütterungs-Problematik: es kann helfen die Tiere immer nur an einer bestimmten Stelle zu füttern und natürlich alles an Futtersorten durchzuprobieren. Bei den Otos bzw Parotos hab ich persönlich gute Erfahrung mit Spirulinahaltigem Futter gemacht und Erbsen. Ein besonderes Highlight ist es, wenn ich eine selbstgemachte Paste aus Erbsen und Spirulina (100%) auf Steine schmiere, dieses trocknen lasse und die Steine ins Becken gebe. Nach so einer Fütterung habe ich Kugel-Otos und Kugel-Nadelwelse im Becken ;)
Was man auch ab und zu geben kann sind Nudeln (ungekocht). Die aber nicht zu lange im Aquarium lassen, da sie viel Stärke abgeben.
Gruß
Jessica
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Beitragvon soze » 26 Feb 2009 12:46

Moin zusammen!

Vielleicht sollten wir einen extra Thread zu dem Thema Otocinclus erstellen und mal unsere Erfahrungen dort zusammentragen? Ich finde die im Internet vorhandenen Informationen nicht so richtig gelungen.

Ich versuche gerade mal wieder einen neuen "Trupp" in meinem AQ zu kultivieren und hoffe das es diesmal besser klappt. Bei meinem ersten Versuch habe ich leider nicht so genau aufgepasst und weiss daher auch nicht woran sie letztendlich gestorben sein könnten (4 O.hoppei). Die beiden O.huaorani haben sich prächtig gemacht und leben auch heute noch. Leider habe ich von denen keine weiteren bisher bekommen können.

Da ich inzwischen die Problematik mit dem Verhungern kenne, lege ich da zurzeit größten Wert drauf. Die 5 neuen O.hoppei sind momentan auch die ganze Zeit ordentlich am Fressen (Welstabs, Spirulinatabs, geschälte Gurken) und ich bin mal gespannt wie es in 2 Wochen mit dem Bestand aussieht. Falls welche sterben, kann es zumindest nicht an Futtermangel gelegen haben...aber ich bleibe da erstmal skeptisch!

Ich befürchte bei mir, das mein Bestand auch zu klein ist - wenn man bedenkt - das die Tiere in ihren Ursprungsgewässern schon eher in größeren "Schwärmen" (Ist zwar kein Schwarmfisch im eigentlichen Sinne, aber ein AQ ist nunmal auch kein Gewässer im eigentlichen Sinne und manchmal sind es eben die Kleinigkeiten *g*) vorkommt. Naja, bei den O.huaorani hat es jedenfalls nichts geschadet, das es nur zwei Stück im Becken waren.

Auch die unterschiedlichen Ansprüche der einzelnen Gattungen sollten Beachtung finden.

Einige ganz nette Informationen gibt es hier: http://www.remowiechert.de/otos.html

Aber das sollten wir doch besser können ;-)

Viele Grüße

Boris
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Beitragvon AnniC » 01 Mär 2009 01:04

Hallo Boris,

man liest immer wieder, dass Otocinclen so schwierig/empfindlich sein sollen und reihenweise sterben. Ich für meinen Teil kann das nicht bestätigen. Bevor ich meine Tiere gekauft habe, habe ich viel gelesen und mich davon fast so sehr verunsichern lassen, vom Kauf abzusehen. Ich habs dann doch gewagt und einen Trupp von 15 Tieren geholt. Es scheint, dass sie den Transport, das Umsetzen, Stresssituationen im Allgemeinen besser verkraften, wenn sie im Trupp sind. Sie sind schnell und gut an alles mögliche Futter gegangen und haben sich prächtig eingelebt.
Ich denke, wenn man gewisse Dinge beachtet, sind Otocinclen nicht viel empfindlicher als andere Fische.

Deine Idee mit dem Thread finde ich ganz interessant, ganz prinzipiell auch zu anderen Fischarten, aber ich denke, das gehört dann eher in ein Fischforum als hier hin.

Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg mit deinem neuen Trupp! Gönn ihnen ruhig noch ein paar Artgenossen.

Grüße

Annika
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Beitragvon soze » 12 Jun 2009 07:21

Hi Annika,

also meine neuen sind nun auch wieder alle gestorben. Die einzigen, welche bei mir ohne Probleme überleben ist die Gattung O. huaorani. Die O.hoppei sind wieder eingegangen. Ich werde nun immer wieder mal im Fachhandel schauen, ob ich meine O.huaorani aufstocken kann. Leider sind diese jedoch extrem selten hier in Göttingen zu bekommen.

Ich glaube das Hauptproblem ist oftmal die ungenaue Artenbestimmung, da diese ja doch recht unterschiedliche Anforderungen haben. Ich habe zurzeit jedenfalls keine Lust mehr darauf.

Zu dem Fischforum: Bin in sovielen Foren unterwegs und habe so wenig Zeit, da macht das für mich keinen Sinn ;-)
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Beitragvon Matze222 » 12 Jun 2009 13:56

hiho

ich finde, dass ein Thread über Otocinclen auch hier im Forum sehr gut passt.
Schließlich sind die Fische oftmals erste Wahl was Pflanzen- und Naturaquarien betrifft-> Klein, friedlich, Algenfrersser, geht nicht an Pflanzen. Nur etwas schwierig.
Musste leider auch schon einige negative Erfahrungen mit den kleinen machen ;-(

LG

Matthias
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Beitragvon Lafiel » 26 Nov 2010 15:13

Hallo zusammen,

ich hab einige O. hoppei im Becken. Denen gehts recht gut will ich meinen, werden auch immer mit Spirulina-Paste auf Steinen gefüttert.
Ich hab gehört, dass die ganz empfindlich sind wenn sie mit nomalem Netz aus dem Becken/Tüte umgesetzt/gefangen werden. Sie haben wohl so 'Antennen' an den Kiemen (entschuldigt bitte :oops: mir fällt auf die Schnelle der richtige Ausdruck nicht ein). Wenn die verletzt werden ist es wohl rum. Also hab ich meine Welse nicht mit einem Netz sondern mit einem kleinen Glas umgesetzt...

LG Ulrike
Viele Grüße
Ulrike
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