So, dann wollen wir mal...
Wissenschaftlicher Name: Aspidoras pauciradiatus
Deutscher Name: Zwergschmerlenpanzerwels
Synonym: Corydoras pauciradiatus
Gattung: Aspidoras
Familie: Callichthyidae
Herkunftsland: Brasilien
Karbonathärte: 1-10°dKH
Gesamthärte: 1-15°dGH
Temperatur: 22-26°C
pH-Wert: 6,5-7,5
Größe der Weibchen: 20-35 mm
Größe der Männchen: 20-35 mm
Geschlechtsunterschiede: ♂ schlanker, eher silbrig
♀ fülliger, mitunter gelblich
Nachzucht: Haftlaicher
Futter: Welstabs
Lebendfutter
Flockenfutter
Beckengröße: 60+ cm
Nano Aquarium geeignet?: Nein
Pflanzenaquarium geeignet?: Ja
Benötigt Artenbecken?: Nein
Mindestanzahl an Tieren: 10+
Lichtverträglichkeit: Bevorzugt schattige Bereiche
Besondere Anforderungen an die: Braucht Versteckmöglichkeiten
Benötigt Sand
Optische Wirkung: Schwarmverhalten
Beschreibung:
Aspidoras pauciradiatus ist ein ruhiger Zeitgenosse der ohne Probleme in Aquascapes mit anderen etwa gleichgroßen und ruhigen Fische gehalten werden kann. Aufgrund seiner geringen Größe stellt er keinerlei Gefahr für Bodendecker dar. Zu beachten wäre hier lediglich, dass ihm zumindest ein Teilbereich mit Sand zur Verfügen gestellt werden sollte. Sieht man mit welchem Elan die kleinen Welse gemeinsam in selbigem wühlen wird schnell klar warum. Benutzer von Paffrath-Schalen sei gesagt, dass es sich bei diesem Fisch um einen Darmatmer handelt. Paffrath-Schalen müssen also entsprechend modifiziert/platziert werden.
Wie die Corydoras-Arten müssen auch die Zwergschmerlenpanzerwelse im Schwarm gehalten werden. Sie Zeigen ein ausgeprägtes Sozialverhalten und entfernen sich nur selten von ihren Artgenossen; einzelne Individuen verkümmern.
A. pauciradiatus hält sich zwar meist in Bodennähe auf ist aber auch sehr schwimmfreudig. Nicht selten schließen sich einige Individuen Schwärmen anderer Gattungen (z.B. Boraras maculata) an. Als Ruheplätze dienen häufig nicht zu exponiert gelegene Blätter und Steine.
Die Zucht ist kein Selbstläufer. Hierzu sollten die Kleinen in einem Artenbecken mit dichter Bepflanzung gehalten werden. Häufiger Wasserwechsel mit kühlerem Wasser, Lebendfuttergabe (sehr gerne wurmartiges Futter, z.B. Tubifex und Grindalwürmchen) aber auch wetterbedingte Druckunterschiede können das Laichen einleiten. Die Eier sollten im Becken belassen werden, da abgesammelte Eier schnell Schimmelbefall zeigen.
Literatur-& Quellenverzeichnis:
Eigene Beobachtungen
http://www.aspidoras.comAnregungen und Korrekturen sind erwuenscht!!!
