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LED Beleuchtung Großbecken

Welche Lampen, Leuchtmittel und wie viel Watt brauche ich für gesunden Pflanzenwuchs ?

Beitragvon wuschel » 01 Jan 2012 21:20

:smile:
hallo Gemeinde,
nur informationshalber: dies ist ein Becken 300x100x100 - Beleuchtung: 2 x LED 50 Watt Scheinwerfer, daylight 5.300-6000 Kelvin, links und rechts flankiert von je 1 x T5 39 Watt Lichtfarbe 865 - Pflanzenwachstum normal Amazonas, Javafarn, Valisnerien -

Bis die Tage ...
Horst
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Beitragvon Deadhead » 05 Jan 2012 03:19

@Robert:
Die Begründung war:
Die Pflanzen haben anscheinend nicht immer die selbe Vorliebe was das Lichtspektrum angeht, da das Chlorophyll in jeder Pflanze variabel sein kann. Außerdem gibt es wohl noch andere Stoffe, die ähnlich wie Chlorophyll arbeiten.
Da die dunkelroten und dunkelblauen LEDs einen relativ engen Spektralbereich abdecken, wurde mir empfohlen mit weißen LEDs eine Basis für die Lichtsättigung zu schaffen.
MfG, Matthias
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Beitragvon Deadhead » 09 Jan 2012 22:12

Okay die LED-Lampe ist fertig.
Und ich bin positiv überrascht vom Ergebnis, das Teil ist so dermaßen hell sag ich euch.
Leider hab ich kein Messgerät zur Hand, aber ich hab mal ein paar Fotos gemacht:
http://deadhead.tai-wahn.de/pics/Windowfarm/GrowLED_0.1.jpg
http://deadhead.tai-wahn.de/pics/Windowfarm/GrowLED_0.1_aus.jpg

Vom Aufbau her sind es nun 6 hyperrote, 6 kaltweiße und 6 tiefblaue LEDs der Serie Osram Golden Dragon plus insgesamt in 6 Reihen mit passenden Vorwiderständen geworden.
Der Stromverbrauch hält sich auch sehr gering, habe 1A bei 12V gemessen, also grade mal 12 Watt an einem PC-Netzteil (wobei ich erst nach dem NT gemessen habe, also fehlt noch der Wirkungsgrad, welcher so bei 75 bis 85% liegen dürfte).
Hoffe der Kühlkörper reicht aus und kein Bauteil entscheidet sich zu heiß zu werden, werde das aber nach ein paar Stunden Laufzeit merken.

Auch wenn das auf den Fotos nicht rüberkommt, aber ich trau mich nicht ohne Sonnenbrille an die Lampe und werde auch vorerst kein direktes Foto machen.
Echt unglaublich, was die heutige Technik kann.

MfG, Matthias
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Beitragvon Wuestenrose » 10 Jan 2012 13:47

Hallo,

wegen mickrigen 12 Watt hätte ich keine 18 LEDs eingesetzt. Die Golden Dragon kann man locker mit 700 mA bestromen, für 12 Watt brauche ich dann 6 LEDs. Die 12 weiteren sind überflüssig und rausgeworfenes Geld. Wie hast Du die LEDs eigentlich ans Netzteil gehängt? Du hast doch hoffentlich eine Konstantstromquelle benutzt?

Viele Grüße
Robert, der aus den 48 LEDs seiner Pflanzenleuchte 90 Watt rauskitzeln wird
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Beitragvon robat1 » 10 Jan 2012 17:57

Hallo Robert.

Sind die dann nicht viel aufwendiger zu kühlen?

Mal ne ganz dumme Frage.
Wieso wird eine 130lm/W-LED eigendlich heißer als eine 80od. 100lm/w-LED?
Eigentlich müßte die mit dem höheren Wirkungsgrad doch weniger Energie in die Wärmeentwicklung srecken.

Robert
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Beitragvon Deadhead » 10 Jan 2012 23:10

Hallo Robert,

ich war auch ein wenig verwirrt, dass da nicht mehr Strom geflossen ist, wenn man bedenkt, dass die Vorwiderstände ja auch noch was verbraten.
Meine Quelle ist ein 500W noname PC-Netzteil, das sollte eigentlich mehr als genug Leistung auf der 12V-Schiene zu Verfügung stellen können.
Die Schaltung hat wie gesagt 6 Reihen a 3 LEDs, pro Reihe ein Vorwiderstand.

MfG, Matthias
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Beitragvon Wuestenrose » 11 Jan 2012 17:12

Hallo,

@robat1
robat1 hat geschrieben:Sind die dann nicht viel aufwendiger zu kühlen?
Jein. Im Prinzip bleibt es sich gleich, ob ich 12 LEDs à 1 Watt oder 6 LEDs à 2 Watt auf einen Kühlkörper schraube. Allerdings ist bei den 2-Watt-LEDs der Wärmefluß innerhalb der LED größer, d. h. die Temperaturdifferenz in der LED wird auch größer. Um die gleiche Sperrschichttemperatur zu erhalten, muß daher bei den 2-Watt-LEDs der Kühlkörper einen geringeren Wärmewiderstand aufweisen als bei den 1-Watt-LEDs. Aber das ist alles noch ganz gut handhabbar. Eine größere Anzahl LEDs ist teurer als ein besserer Kühlkörper (gut, bei den inzwischen schhon etwas in die Jahre gekommenen Golden Dragon von Matthias vielleicht eher nicht), deshalb gebe ich der Lösung weniger LEDs mit höherem Strom den Vorzug. An die von Laien noch handhabbare Grenze stößt man sicher mit den Cree XM-L. Die wird üblicherweise auf Alukern-Platinen angeboten und da geht mir 3 Ampere, die die LED theoretisch darf, garantiert nix mehr, auch wenn sie von den Anbietern so beworben wird.

Eigentlich müßte die mit dem höheren Wirkungsgrad doch weniger Energie in die Wärmeentwicklung srecken.
Sofern die LEDs vergleichbare Spektren besitzen, ja, wobei der Unterschied nicht so groß ist. Eine LED mit 100 lm/W kommt auf etwa 30 % physikalischen Wirkungsgrad, d. h. 30 % der zugeführten elektrischen Leistung strahlt die LED als Strahlungsleistung wieder ab, 70 % muß sie als Wärme abführen. Bei der 130-lm/W-LED verschiebt sich dieses Verhältnis auf 39 % Strahlungsleistung, 61 % Wärme. Die bessere LED erzeugt also lediglich ein Achtel weniger Wärme als die schlechtere LED, der Unterschied fällt in der Praxis kaum auf.

@Deadhead
Deadhead hat geschrieben:ich war auch ein wenig verwirrt, dass da nicht mehr Strom geflossen ist, wenn man bedenkt, dass die Vorwiderstände ja auch noch was verbraten.
Nein, die Vorwiderstände verbraten nichts. In einer Reihenschaltung fließt überall der selbe Strom: Durch die LEDs und durch den Vorwiderstand. Wie hast Du den Widerstand eigentlich berechnet, welcher Strom sollte den fließen?

Wobei ich die Speisung von High-Power-LEDs über Vorwiderstände für eine absolute Notlösung halte. Eine vernünftige Stromeinprägung erhält man dadurch nicht (wie Du selber jetzt bemerkst, kleine Abweichungen der LED-Vorwärtsspannungen von den Datenblattwerten ergeben bereits große Unterschiede beim Strom). Nein, solche LEDs speist man sinnvollerweise aus einer Konstantstromquelle entsprechender Leistung. Ich hätte die 18 LEDs alle in Reihe geschaltet und dann aus einem Meanwell LPF-40-54 versorgt.

Viele Grüße
Robert
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Beitragvon Deadhead » 12 Jan 2012 02:27

Hallo,

ich bin da ganz klassich rangegangen, habe 6 Reihen a 3 LEDs und an jeder Reihe nen Vorwiderstand, bei den Roten 15 Ohm mit 5 Watt und bei weiß und blau 10 Ohm mit 2 Watt, weil die laut Datenblatt die selbe Spannung benötigen.
Das mit der Konstantstromquelle hab ich schon mal gehört, aber bisher nicht weiter in Erwägung gezogen. Werde das mal nachholen.
Glaubst du dass es bei meinem Aufbau, den LEDs auf Dauer schaden würde?
Das wäre nämlich sehr schade, da sie zwar vergleichsweise günstig waren, aber der Endpreis dann doch nicht ganz ohne war.

MfG, Matthias
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Beitragvon Aquafreak » 17 Mär 2012 13:45

Mahlzeit Forengemeinde,

also so langsam konkretisiert sich mein Bauvorhaben, hätte da aber gerne nochmal, sollte ich noch niemand langweilen, etwas Profi-Feedback.

Zu der gedachten Hardware:
Nichia Powerbar LED Leiste 12 LED´s Cri 90+ 250mm lang. Das wäre insofern praktisch, da die Beleuchtung nicht mehr auf die 2500mm Seite laufen soll, sondern auf die lichte Breite von 750mm. Leider gibts auch die Alu-Profile zum Einschieben der Powerbar´s nur bis zu 1000mm. So würd ich mir schonmal die ganzen Abdichterei an den Stoßfugen sparen und habe später noch Möglichkeit zur problemlosen Aufrüstung.

Die Powerbar´s sollen bei 350mA eine Lichtleistung von 1140lm erreichen. Wenn ich den theoretischen Wert der jetzigen T5 Beleuchtung von 8Stk. 54Watt mit 32000lm hernehme und die mit der Powerbar verwurste käme ich auf 36 Powerbar´s. Zugegebenermaßen wird das nicht ganz billig, vielleicht findet sich aber noch irgendwo ein günstiger Händler.

Mein Physik Unterricht is schon ne ganze Ecke her. Wie würde man das jetzt machen mit den KSQ´s. Wenn 3 Stk. Powerbar nun verbunden werden zu einer Einheit käme ich dann auf 3*350mA. Heisst ich könnte 5 dieser Elemente an eine 1750mA KSQ anschliessen. Rechnet man hier noch eine Reserve ein?
Jetzt noch ne dumme Frage: Kann man die KSQ´s auch dimmen?

Grüße
Torsten
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Beitragvon ghostfish » 17 Mär 2012 15:10

Hallo Torsten

bin zwar kein Profi aber vielleicht kann ich dir dennoch helfen.

Diese Profile gibts afaik auch mit 2m. Wobei ich bei der Menge aber auch über Wasserkühlung nachdenken würde, da kann man sich ne Menge Geld für Alu sparen und heizt gleich noch das Becken dazu.

Bei ähnlicher Lichtmenge wie mit den 54wattern würde ich erstmal nur 1/2 bis 2/3 der Lumen nehmen.

Die Nichia scheinen eine sehr gute Alternative zu den XP-G zu sein:
http://www.leds.de/out/media/NS6W183A-E.pdf
Die LED haben bei 350mA etwa 110-150lm bei 1,05W je nach Binning. Bei 700mA hätte man immer noch recht guten Output von +180%

Die LEDs sollte man möglichst immer seriell anschließen, gleichzeitig steigt mit der Spannung auch der Wirkungsgrad der Netzteile. Die maximale Kapazität richtet sich je nachdem wieviel Watt das Netzteil liefern kann.
Gruß Thomas
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Beitragvon Aquafreak » 17 Mär 2012 20:18

Hi Thomas,

Die Nichia scheinen eine sehr gute Alternative zu den XP-G zu sein:

Nur leider ist der Zugriff zu den Nichia Strips sehr schwierig.Bislang hab ich nicht viele Shops gefunden dafür. Bei nem Preis für ein Strip von 24,95€ wird die Beleuchtung ein sehr teurer Spaß. Wenn ich mich nicht verrechnet habe, lande ich da bei 860€.

Die LEDs sollte man möglichst immer seriell anschließen, gleichzeitig steigt mit der Spannung auch der Wirkungsgrad der Netzteile.

Das ist schonmal gut zu wissen. Ich wollte eigentlich 3 Stripes zusammenstecken und dann diese 3er Gruppe parallel bestromen. Was bei nochmaligem Nachdenken irgendwie sinnlos ist.

Zwecks der Wasserkühlung werde ich mich nochmal umsehen. Da werden natürlich so Sachen wie Wärmetauscher aktuell, denn ich denke nicht das man direkt das AQ Wasser durch die Rohre pumpen kann oder?

Grüße
Torsten
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Beitragvon ghostfish » 18 Mär 2012 23:28

Hi

also wenn ich das machen würde, dann würde ich 4kant Aluprofil nehmen, die Enden zumachen und an jedem Profil 2 Schlauchanschlüsse.
Gruß Thomas
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Beitragvon Microsash » 19 Mär 2012 08:05

Moin,

....und genau das würde ich nicht machen.

Habe ja auch Überlegungen in der Richtung und möchte ausschliesen, das mein Wasser (kh 2 mit entsprechenden ph) mir auf Dauer das Alu ankorrodiert und sich im Beckenwasser verteilt.
Wenn also Wasserkühlung ein externes System ( Ausm PC Bereich) oder passivierung der Oberfläche, also z.b. ein Edelstahlrohr.

Gruß

Sash
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Beitragvon Tiegars » 19 Mär 2012 10:42

Hallo,

ich wäre vorsichtig mit so einer Wasserkühlung. Was macht ihr im Sommer wen es draussen heiss ist? LED-Kühlung abschalten?
Viele Grüsse Javi
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Beitragvon OttoFaerber » 19 Mär 2012 11:59

Hallo zusammen,

mit Aquariumwasser kühlen würde ja bedeuten nur zu kühlen wenn das Becken wärme braucht.
Die LEDs muss man aber kühlen wenn die zu heiss sind, das sollte dann ja immer sofort passieren
und nicht nur wenn paralell das Becken zu kalt ist.

Gruß
der Otto
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