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Regenwasser

Ideen für Lampen, Filter, CO2 und andere Sachen.

Beitragvon Ben » 22 Feb 2008 13:17

Hallo Freunde,

da ich mir die Anschaffung einer Osmoseanlage noch zu teuer ist, möchte ich es gerne mit Regenwasser versuchen.

Mein Plan ist es auf meinem Balkon von der Dachrinne das Wasser in einer Regentonne zu sammeln. Vorher würde ich noch einen Filterschwamm anbringen und das Wasser in der Regentonne ggf. Filtern, wenn nötig.

Jetzt habe ich nur das Problem, dass wir Kupferdachrinnen haben.
Könnte das ein Problem werden (Garnelen)?

Und wie sieht es mit anderen Schadstoffen aus?
Ich wohne in einem Luftkurort in den Bergen mit Quellwasser.

Wäre toll, wenn ihr mir helfen könntet!

LG Ben
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Beitragvon gartentiger » 22 Feb 2008 13:23

Hi Ben,

so würde ich das nicht machen. Du müsstest einen Automatismus einbauen, der dafür sorgt das die ersten Liter verworfen werden.


Warum nimmst du nicht Quellwasser :wink:
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Beitragvon Ben » 22 Feb 2008 13:45

Hi,

naja das Wasser ausm Bach zu holen wäre nicht so das Problem.
Aber das ganze Viehzeug :(??

BTW Quellwasser habe ich ja auch aus der Leitung :D.

LG Ben
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Beitragvon Artemius » 22 Feb 2008 14:03

Hi Ben,

Regenwasser würde ich nur im Notfall verwenden, weil es mir zu unberechenbar ist. In der Nähe von Großstädten oder Industrie würde ich es ohnehin nicht verwenden. Aber selbst in ländlichen Gegenden kann man wohl je nach Standort nicht ausschließen aus den unterschiedlichen Windrichtungen eventuell unterschiedlich belastetes Wasser aufzufangen.

Darüber hinaus wird die Wasserqualität maßgeblich von der Auffangfläche beeinflußt, wobei ich bei alten Kupferdachrinnen mit genügend Patina die geringsten Probleme sehe. Dachpappe wäre für mich z. B. indiskutabel und selbst bei Dachziegeln soll es wohl Unterschiede gegeben. Ich erinnere mich gerade an den verlinkten Aufsatz von Kassebeer bei deters-ing.de. Die weiteren Einzelheiten kannst du dort nachlesen.

Absolut ausschlaggebend ist für mich aber, dass der Betrieb mit Regenwasser keine konstanten Wasserwerte gewähleistet. Wenn man nicht eine riesige Zisterne am Haus hat, müßte man im Hochsommer oder bei dauerhaftem Frost auf anderes Wasser ausweichen. Nach meiner Erfahrung ist das wichtigste Kriterium eines guten Aquariums die Schaffung eines konstanten Milieus.

Viele Grüße, Thomas
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Beitragvon Ben » 22 Feb 2008 14:14

Hallo Thomas,

>> Nach meiner Erfahrung ist das wichtigste Kriterium eines guten Aquariums die Schaffung eines konstanten Milieus. <<

Da gebe ich dir natürlich 100 % Recht.

Ich suche z.Z. für mich die einfachste Variante mein Wasser weicher zu machen.

Die Osmoseanlagen die ich gesehen habe (ab 60€), sind mir zu "unsicher". Ich weiß nicht wie oft ich die Regenerieren muss, bzw. ob die vorhandene Membrane gut ist, oder nicht.

Und dann stellt sich mir noch die Frage, ob ich dann mit Mineralien, extra Dünger die herausgefilterten Stoffe ergänzen muss.

Und das kostet und kostet und kostet :D.

Als Schüler überlegt man sich das dreimal ;).

Vielleicht kannst du mir ja weiterhelfen :).

LG Ben
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Beitragvon Mark1 » 22 Feb 2008 14:28

Hallo Ben,

um Dich vollends zu verwirren, ich verwende schon seit Jahren Regenwasser, das ich erst in jüngster Zeit über Filterwatte/Kohle filtere, weil ich mir klares Wasser wünsche.

Es geht hier bei uns recht gut damit...östlicher Westerwald-Limburg-Weilburg, ländlich!

LG Mark.
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Beitragvon Artemius » 22 Feb 2008 14:29

Hallo Ben,

da ich deine Wasserhärte nicht kenne, einfach mal nur so als Frage: Muß es unbedingt Weichwasser sein?

Allgemein gilt es ja als chic sein Wasser zu verschneiden, aber ich würde es wirklich nur machen, wenn es absolut notwendig ist. In über der Hälfte meiner Literatur wird angegeben, dass man für Pflanzenaquarien mittelhartes Wasser nehmen sollte und statt Weichwassers lieber hartes Wasser, da in ihm mehr Nährstoffe enthalten sind als im Weichwasser.

Ich habe bei mir inzwischen die Carbonathärte von 2 auf 5 °d KH angehoben.

Zu Osmoseanlagen hatte ich früher schon mal ausführlicher geschrieben. Ich suche dir gleich mal den Link dazu.

Viele Grüße, Thomas
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Beitragvon Ben » 22 Feb 2008 14:31

Hi Thomas,

Gh 11, Kh 10, Ph 7,8 aus der Leitung.

Danke schon mal :).

@ Mark,

hehe :D.

Klares Wasser ist aber ein Muss ;).

LG Ben
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Beitragvon Artemius » 22 Feb 2008 14:44

Hi Ben,

der versprochene Link: post-9420.html#9420

Mit meiner Osmoseanlage von waterpilot.de bin ich immer noch zufrieden, aber der Zeitaufwand ist erheblich, weil ich sehr kaltes Leitungswasser habe und daher die Rückhalterate und der Abwasseranteil nicht optimal sind.

Bei einer Carbonathärte von 10 °d KH wirst du aber ca. 50 % des Wechselwassers verschneiden müssen um wenigstens unter die pH-7-Grenze zu kommen. Es hängt ja auch noch sehr vom CO2-Gehalt ab.

Was sind deine Zielwerte?

Viele Grüße, Thomas
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Beitragvon Ben » 22 Feb 2008 14:50

Hi,

im Aquarium habe ich PH 7,0 durch die Co2 Anlage.

Es ist für mein 63 L Becken und 30 L Becken gedacht.

Wieviel Zeit bräuchte ich denn dann beim WW?
Und wie sieht es mit Abwasser aus?

Zielwerte sind:

PH 6-6,5, Gh 5-7, Kh 2-5

Danke

LG Ben
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Beitragvon Artemius » 22 Feb 2008 15:18

Hallo Ben,

das grundsätzliche Verhältnis von GH zu KH wirst du ohne zusätzliche Maßnahmen nicht ändern können. Bei angestrebten 2 °d KH und 2,5 bis 3 °d GH wirst du Magnesium und evtl. Calcium zugeben müssen. Genug Standarddünger und Makronährstoffe sowieso.

Bei einem Wasserwechsel von 50 % benötigst du für 2 °d KH pro Woche ca. 38 Ltr. Osmosewasser. (Berechnungstool von Deters-ing.de : "zusammengesetztes Wechselwasser"). Je nach Wasserdruck und Wassertemperatur dauert das mit einer guten Anlage unter optimalen Bedingungen mindestens 5 Stunden, wahrscheinlich eher über 12 Stunden. An Abwasser fallen mindestens 120 Ltr. an, wahrscheinlich erheblich mehr.

Um auf einen ph von 6 zu kommen, mußt dann natürlich noch ordentlich CO2 zugeben.

Wenn du als Schüler noch zuhause wohnst, mach dich schon mal auf meuternde Familienmitglieder gefaßt. :roll:

Viele Grüße, Thomas
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Beitragvon Artemius » 22 Feb 2008 15:30

Bevor ich mir das alles antue, würde ich an deiner Stelle lieber erst mal in einem Testbecken die bequemere Salzsäuremethode versuchen. Vielleicht passt das ja bei dir, allerdings bräuchtest du für ein hinreichend genaues Arbeiten ein pH-Messgerät. Die Kosten für die UOA und das pH-Meter sind ungefähr gleich.

Nun muß ich erstmal wieder arbeiten.

biba, Thomas
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Beitragvon Ben » 22 Feb 2008 15:34

Hi Thomas,

hola meine Mum dreht durch :D.

Das kommt dann auf keinen Fall in Frage.

Meinst du Kati und Ani?

Ein PH Meter habe ich.

LG Ben
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Beitragvon gartentiger » 22 Feb 2008 15:37

Hallo Ben,

les mal hier

Da steht recht gut beschrieben was Thomas meint.
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Beitragvon Ben » 22 Feb 2008 15:41

Hi Christian,

danke erstmal :).

Über Eichenextrakt mache ich es bei meinem CR becken.
Das ist aber leider sehr instalbil seit die Co2 Anlage raus ist.

Torf, Eichenextrakt kommt wegen de Huminsäuren ja nicht in Frage.

Salzsäure sieht interessant aus :). Muss mich mal rein lesen.
Danke

LG Ben
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