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Zwei Unbekannte

Ihr seid euch bei der Bestimmung einer Pflanze unsicher ?

Beitragvon Tiberius » 21 Jan 2012 14:19

Guten Tag

Bei mir im Becken sind zwei Pflanzen aus Samen gewachsen.

Bitte helft mir bei der bestimmung.





Ich grüße alle FlowGrower.
Björn.
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Beitragvon Sumpfheini » 21 Jan 2012 14:39

Hallo Björn,

#1: hast oder hattest du Blyxa japonica oder eine sonstige Blyxa-Art im Becken? Sieht mir nach einem Blyxa-Sämling aus.
#2: keine konkrete Idee, finde ich aber interessant. Ich kann wenig Details erkennen, könntest du sie näher beschreiben? Blätter steif oder weich? Wie groß? Blattbreite? Genauere Fotos?

Gruß
Heiko
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Beitragvon flashmaster » 21 Jan 2012 14:44

Hy Björn

mit der Bestimmung kann ich dir zwar im Mom auch nicht so richtig weiter helfen
beim ersten Bild würde ich auf ein Blyxa tippen vllt alternifolia? ist aber nur ne Idee
aber ich hab deine Bilder mal etwas nachbearbeitet (auf die Schnelle :smile: )
das man vllt etwas mehr erkennen kann
hoffe du hast da nichts dagegen



Lg Bryan
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Beitragvon Tiberius » 21 Jan 2012 15:15

Hallo Heiko

Ja hatte mal Blyxa japonica im Becken.

Und nun zur andern Unbekannten die Pflanze ist ca.21 cm hoch.
Und die Blätter sind ziemlich Fest und Steif.

Die Blätter der Pflanze sind eher Dick und nicht Flach wie bei einer Vallisnerie .

Anbei noch zwei Fotos.



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Björn.
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Beitragvon Sumpfheini » 21 Jan 2012 15:37

Hallo Björn,
ok, dann ist die erste geklärt - B. japonica. Dass die im Aq. sich recht üppig durch Samen vermehren kann, weiß ich erst durch Tobis Aquasabi-Showroom-60er-Aq.
Die 2. ist ja wirklich rätselhaft. Wie würdest du die Blattquerschnitt-Form beschreiben - oval, halbrund, rund? Innen hohl wie Schnittlauch? Könntest du ein Foto von einer Blattspitze machen?
Würde mich nicht wundern, wenn die noch als Sumpfpflanze aus dem Wasser rauswachsen wird. Habe leichten Verdacht auf irgendeine Binsen-Art (Juncus), vielleicht als Samen aus der Natur eingeschleppt (über den Bodengrund?).
Evtl. kann man die Pflanze erst bestimmen, wenn sie ausgewachsen ist und blüht/fruchtet.

Gruß
Heiko
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Beitragvon Grauwolf » 21 Jan 2012 15:47

Moin zusammen,

auf den letzten Fotos sieht es auf einen flüchtigen Blick fast wie Winterheckezwiebel aus. :D
Ich würde aber auch irgendeine Binse vermuten, ist es eine Einzelpflanze oder sind davon noch mehr aufgetaucht?
Binsen-Lilie (Aphyllanthes monspeliensis) käme vielleicht auch in Frage...

Gruß Sigune
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Beitragvon Tiberius » 21 Jan 2012 16:09

Hi Sigune

Es ist eine Einzelpflanze.
Hab keine Ahnung wo die herkommt.
Die Blattspitzen sind rund,und die Blätter sind Dick und im Querschnitt Oval.
Erde hab ich vom Waldrand genommen.( Trocken )

Zufälle gibt es :lol:
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Björn.
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Beitragvon Sumpfheini » 21 Jan 2012 16:40

Hi Björn,

dann lass ich erst mal meine Juncus-Vermutung fallen, weil ich keine Binse mit runden Blattspitzen kenne.
Falls es nichts eingeschlepptes Einheimisches ist - die kommt mir auch ein bisschen wie irgendeine Sagittaria vor, aber keine aquarien-übliche...

Gruß
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Beitragvon Tiberius » 21 Jan 2012 16:52

Nabend

Dann heißts erstmal abwarten was daraus wird. :kaffee1:
Das Pflanzele ist ca. mitte November gekeimt.

Ich berichte weiter,mal sehen was daraus wird.
:smile:
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Beitragvon Grauwolf » 21 Jan 2012 21:18

Hey ja,

wenn der Boden von einem relativ trockenen Standort stammt sitzen wir mit unseren mehr oder weniger vorhandenen Fachwissen ohnehin in den Nesseln, die Pflanze könnte durchaus zu denen zählen die im Normalfall nicht auf nassem Grund oder gar im Wasser zu finden ist.
Angenommen es geht tatsächlich um eine Pflanze von trockenen Standorten dann ist zwar nicht ausgeschlossen dass sie im AQ keimt und wächst, ähnlich wie Tomaten usw., aber es bleibt auch abzuwarten ob sie sich dauerhaft im Wasser hält.
Die Identifizierung wird durch diese Möglichkeit zusätzlich erschwert denn die Pflanze könnte an ihrem normalen Standort komplett anders aussehen... vielleicht haben wir ja Glück und das Gebüsch wächst über die Wasseroberfläche raus, dann wäre ein weiteres Foto sehr interessant und eventuell auch aufschlussreicher.

Also viel Erfolg bei der weiteren Pflege und pass gut auf sie auf, ein wenig neugierig ist der eine oder andere ja nun doch geworden. :wink:

Gruß Sigune
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Beitragvon Sumpfheini » 21 Jan 2012 21:53

Hi Sigune,

mit der Winterheckezwiebel hast du mich auf 'ne Idee gebracht - das ist vielleicht gar nicht so abwegig!
Wenn ich überlege, was an nicht nassen Waldrändern vorkommen kann und ungefähr wie Björns Pflanze aussieht, komme ich auf ... Allium oleraceum, Kohl-Lauch: http://de.wikipedia.org/wiki/Kohl-Lauch
Der hat relativ stumpfe Blattspitzen und im Querschnitt dicke, aber nicht runde Blätter.
Wäre zwar erstaunlich, dass der submers wachsen kann, aber wenn er z.B. aus einer der winzigen Brutzwiebeln austreibt, die aus den Blütenständen fallen, hat er vielleicht genug Power, um 'ne Weile landunter zu wachsen (bis endlich das Frühjahrshochwasser zurückgeht :wink: ).
Allium angulosum hat auch eher stumpfe Blattspitzen, der kommt von Natur aus auf Feuchtwiesen, an Ufern usw. vor und ist vielleicht wirklich sehr überflutungsresistent.

@Björn: Wenn du ein Stück Blatt zerreibst, riecht es zwiebelig, lauchig?

Gruß
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Beitragvon channamassa » 21 Jan 2012 22:41

Hey ich würde fast sagen das ist ne sagittaria?!

gruß marcel
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Beitragvon Tiberius » 22 Jan 2012 10:07

Morgen Heiko

Hab ein Stück Blatt zerrieben.

Riecht nach garnichts.
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Beitragvon Sumpfheini » 22 Jan 2012 12:42

Morgen Björn,

ok, dann wohl nichts Lauchiges.
Wie Marcel habe ich auch noch 'nen Sagittariaverdacht - dann wäre es aber sicher nichts Einheimisches, was an einem trockenen Waldrand wächst.
Dann mal weiter abwarten, wie sich das Viech entwickelt. Gefällt mir, hat was von Röhricht.

Gruß
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