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Opas Aquarium

Hier könnt ihr eure Aquarien präsentieren.

Beitragvon kurt » 08 Dez 2011 10:47

Hallo Jan,

Jan S. hat geschrieben:Auch von mir"Herzlichen Glückwunsch" und Danke für die tollen Antworten(im Telegrammstil :D -gewöhnungsbedürftig )

auch dir ein Dankeschön
naja Romane schreiben ist nicht mein Ding, Grundwissen steht genug im Forum u. Internet, warum immer wiederholen?

Jan S. hat geschrieben:In dieser Reihenfolge? Kuckst du noch mal drüber?
3N u. 0,3P könnte ich mir eher vorstellen...

Upps…Verdreher meinerseits, sowie du es schreibst ist es richtig und auch gemeint.

Jan S. hat geschrieben:Keine grünen Punktalgen ?

Punktalgen habe ich keine mehr seit ich weniger Kalium einbringe.

Jan S. hat geschrieben:Hätte ich so nicht vermutet,du nimmst dir für den Pflanzenbeschnitt 1 Tag Zeit um konstante Werte zu erhalten.Dann solch massive Eingriffe, gabs Kahmhaut? Gruß Jan

Ohne Risiko keine Erfahrungswerte.
Habe im laufe der Jahre schon öfters mit Licht gespielt.
Mittlerweise verkraftet mein Becken ohne Probleme Lampenwechsel, Kahmhaut habe ich keine.
Mit unsachgemäßer Fütterung kann man mein Aquarium leichter in falsche Bahnen bringen.
Für solche Tendenzen ist mein Redox-Messgerät prima,
der minus -Wert war jetzt beim Lampenwechsel nicht größer wie nach einer Düngung bzw. Fütterung.
Zur Zeit fahre ich 380 mV, keine großen Schwankungen, (alles im Bereich von - 20mv)
und wieder relativ schnell zurück auf Grundwert.
Ein radikaler Rückschnitt der Pflanzen wirkt sich im Redoxwert stärker aus,
pendelt sich aber auch in ein paar Tagen wieder ein.
Sichtbar ist aber auch vieles an der Assimilation der Pflanzen und logisch das sich dadurch die Oxidation verändert.
Auswirkungsgrößen von Filterreinigungen kenn ich leider nicht, da ich nie reinige.
Wichtig ist nicht an verschiedene Schrauben gleichzeitig zu drehen, dann verliert man den Überblick. :glaskugel:
Gruß Kurt
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Beitragvon Sash » 16 Dez 2011 11:16

Hallo Kurt,

ich habe dein Altwasser-Becken jetzt seit einiger Zeit mit größerem Interesse verfolgt und überlege einen Versuch zu starten.

Ausgangslage ist bei mir ja Quarzsand mit Geringfilterung. Das Becken läuft auch nachwievor für mich bombastisch, sprich saubere Scheiben + gesundes Wachstum. Allerdings hat sich nicht der von NIK berichtete Erfolg mit der hunderprozentigen Algenfreiheit im Hinblick auf die Mikroflora eingestellt (nach 6 Monaten). Woran ist dies zu erkennen?
Der CO2-Diffusor setzt sich nachwievor grün-bräunlich zu und nach 3-wöchiger Zugabe von PMS sind vereinzelte Pinselalgen auf einigen Holz Stellen, älteren Anubias-Blatträndern und eben auch auf dem Diffusor erschienen.
Nach Entfernen der entsprechenden Stellen und Weglassen des PMS sind diese auch nicht zurück gekommen.

Nun interessiert mich halt, wie das ganze mit voll bepacktem Filter und Altwasser aussehen würde, wobei ich nur das verdunstete Wasser mit Osmose-Wasser nachfüllen würde.

Der Versuch interessiert mich sehr und nächstes Jahr möchte ich ohnehin die Renovvierungsarbeiten in meinem Zimmer ausnutzen, um ein neues Scape (und diesmal ordentliches Hardscape ;-) ) mit AquaSoil aufzusetzen.
Das AquaSoil teste ich allerdings erst vorerst in meinem Nano Becken nach Weihnachten, denn dann gönne ich mir dafür auch eine ordentlich Druckgas-Anlage.

Empfiehlst du den Altwasser-Versuch MIT oder ohne vollen Filter und könntest du nochmal sagen, worauf bei der Düngung besonders zu achten wäre?
Grüße aus dem Norden,
Sascha
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Beitragvon kurt » 16 Dez 2011 22:04

Hallo Sascha,

Sash hat geschrieben:Ausgangslage ist bei mir ja Quarzsand mit Geringfilterung. Das Becken läuft auch nachwievor für mich bombastisch, sprich saubere Scheiben + gesundes Wachstum. Allerdings hat sich nicht der von NIK berichtete Erfolg mit der hunderprozentigen Algenfreiheit im Hinblick auf die Mikroflora eingestellt (nach 6 Monaten). Woran ist dies zu erkennen?

Was sind sechs Monate….?
Sand u. Geringfilterung passt doch schon ganz gut aber wie kommst du auf ein Algenfreies Aquarium.
Nehme ein Mikroskop und du wirst einiges zu sehen bekommen!
Der CO2 Diffuser sollte sauber bleiben wenn es richtig läuft, (Indikator).
Nehme mal Essigessenz zum reinigen, bei mir hatte das immer eine Langzeitwirkung.
Aquarienlangläufer:
Als Bodengrund habe ich Kies 3 mm Körnung ohne Zusätze genommen um zu starke Aufwirbelungen beim Pflanzenherausziehen(Gärtnern) zu vermeiden.
Verschiedene Zusätze/ Körnungen vermischen sich mit der Zeit, gröberes käme immer nach oben, nur ärgerlich!
Kies hat den Vorteil das man Flüssigdünger (Volldünger) bei Bedarf mit einer langen Injektionsspritze tief in den Bodengrund eingeben kann! Bei Sand funktioniert das nicht, die feine Nadel verstopft beim einstechen/setzt sich sofort zu.
Vorteil Sand, seine Dichte?
Kies wird in seiner Dichte unterschätzt, über Jahre verdichtet er sich auch und nimmt in seiner Schicht höhe über 30% ab.
Will man die Schichthöhe beibehalten müsste man Kies zugegeben.

Sash hat geschrieben:Nun interessiert mich halt, wie das ganze mit voll bepacktem Filter und Altwasser aussehen würde, wobei ich nur das verdunstete Wasser mit Osmose-Wasser nachfüllen würde.

Was verstehst du unter ein vollgepacktes Filter?
Bei mir sind nur Tonröhrchen im Filter damit er nicht verstopfen kann, reinigen muss und brauche ich so nicht.

Sash hat geschrieben:Empfiehlst du den Altwasser-Versuch MIT oder ohne vollen Filter und könntest du nochmal sagen, worauf bei der Düngung besonders zu achten wäre?

Mein Filtersubstrat besteht aus Tonröhrchen, das Wasser ist Kristallklar.
Ohne Hilfsmittel sind auch keine Schwebstoffe sichtbar.
Bei der Düngung musst du dir nur Zeit lassen und genau beobachten.
Um Vorgänge beurteilen zu können muss man Erfahrungen sammeln, braucht Jahre.
Mit angegebenen Messergebnissen von üblichen Indikatorlösungen sollte man vorsichtig sein,
(Werte ungenau, falsch oder richtig?).
Wichtiger ist die Tendenz und das man immer die gleichen Messflüssigkeiten nimmt, dann kann man auch im laufe der Zeit
die Farben gut zuordnen. So lassen sich auch zum optimalen Aquarienmillieu passenden Farbwerte der Testreagenzien finden bzw. es gibt eine Basis.
Für Aquarienlangläufer sind auch die oft angegebene hohen Lichtwerte unangebracht, klares Wasser, keine Kahmhaut,
Lampen nah der Wasseroberfläche sind effizienter.
Genügend Licht erkennt man am Internodienabstand und dichten Wuchs der Pflanzen.
Eine tägliche Düngung (Mager) und Beständigkeit der Werte sind Zielführend.
Es sollte auch genügend Pflanzenmasse geerntet werden um eine Akkumulierung von Nährstoffen zu vermeiden.
Verbrauch und Düngung müssen aufeinander abgestimmt sein, also am Anfang öfter messen.
Nun brauch es noch Geduld bis es rund läuft, die Geruhsamkeit kommt später…
Gruß Kurt
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Beitragvon Sash » 16 Dez 2011 23:09

Hallo Kurt,

interessant! Meinst du mit Tonröhrchen die, welche lediglich für die mechanische Reinigung, also Verwirbelung des Wassers, zuständig sind?


aber wie kommst du auf ein Algenfreies Aquarium.
Nehme ein Mikroskop und du wirst einiges zu sehen bekommen!


Na, Algenfreiheit im optischen Sinne (mit dem bloßen Auge ;-) ). Dazu halt kein Zusetzen von Schläuchen, Diffusor, kein Reinigen der Scheiben nötig, kein Verfärben des Sandes (z.B. Kieselalgen), keine Kahmhaut etc. pp.
Eben ein rundum STABILES Becken im Sinne der Mikroflora.

Irgendwie macht es bei mir den entscheidenden Schritt nicht, wobei ich denke, schon nah dran zu sein.
Aber wenn 6 Monate eben noch keine Dauer sind in der Aquaristik, sollte ich vielleicht noch weiter Geduld haben.

Es geht um dieses Becken:

download/file.php?id=27926&mode=view/2011-10-12%2016.11.45.jpg

download/file.php?id=27925&mode=view/2011-10-12%2016.11.16.jpg
Grüße aus dem Norden,
Sascha
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Beitragvon java97 » 17 Dez 2011 18:26

Hi Kurt,

Welche Art von Dünger injiziertst Du in den Kies?
Mikro (Fe+SE) oder auch Makrodünger(NO3+PO4)?
Verdünnst Du sie vorher?
Gruß
Volker
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Beitragvon kurt » 18 Dez 2011 15:05

Hallo zusammen,

Sash hat geschrieben:Irgendwie macht es bei mir den entscheidenden Schritt nicht, wobei ich denke, schon nah dran zu sein.
Aber wenn 6 Monate eben noch keine Dauer sind in der Aquaristik, sollte ich vielleicht noch weiter Geduld haben.

@ Sascha,
habe deinen Bericht ja gelesen es sieht doch schon prima aus, deshalb habe ich doch auf die Zeit hingewiesen.
Du arbeitest doch schon an den Feineinstellungen, das wird schon…

Sash hat geschrieben:interessant! Meinst du mit Tonröhrchen die, welche lediglich für die mechanische Reinigung, also Verwirbelung des Wassers, zuständig sind?

Ich habe die ganz normalen handelsüblichen Tonröhrchen im Einsatz.
Da bilden sich genügend Stillzonen (Nester) wo die Bakterien ihre Arbeit verrichten können.
Wird der Biofilm (Belag) zu dick fällt er auseinander und wird weggeschwemmt man braucht deshalb auch nicht reinigen.
Mit feinem Filtermaterial würde er verstopfen und sich zusetzten, die Strömung nachlassen.
Man sollte im Pflanzenbecken aber nicht mit Röhrchen = (Siporax) arbeiten, die haben eine zu große Filteroberfläche und
wären so ein Nährstoffkiller.

java97 hat geschrieben:Welche Art von Dünger injiziertst Du in den Kies?
Mikro (Fe+SE) oder auch Makrodünger(NO3+PO4)?
Verdünnst Du sie vorher?

@ Volker,
Ich nehme Mikro (Fe+SE), habe verdünnt und unverdünnt ausprobiert, funktioniert beides.
Man sollte aber pro Einstich wenig eingeben, dafür aber öfters neu einstechen (Verteilung).
Wenn man verdünnt ist es einfacher zu Händeln,(wegen evt. Überdosierung?) ist mir noch nicht passiert.
20 bzw. 50ml ist die Spritzengröße.
Mit Makrodünger habe ich schlechte Erfahrungen gemacht, bei Cryptocorynen setze bei mir die Cryptocorynenfäule ein.
Seitdem nehme ich kein Makrodünger mehr dafür.
Mit Volldünger/ Mikro (Fe+SE) klappt das ja prima der Wurzelwuchs verstärkt sich auch danach.
Es ist ein Unterschied gegenüber dem reinen Düngen über die Wassersäule.
Die Wuchs-Stärke lässt sich so manipulieren.
Gruß Kurt
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Beitragvon kurt » 24 Feb 2012 16:48

Hallo zusammen,

Stand 24.02.2012

Heteranthera zosterifolia & Vallisneria blühte im Januar.

Da ich die HZ. selten auswachsen lasse gebe ich mal ein Bild ein wie sie unter Wasser blüht.
Es bilden sich in den Internodien auch rot- violette Ansätze (Umhüllung = ähnlich Maiskolbenblätter).
Anfangs ist die Blüte senkrecht gerade, 1bis 2 Tage später neigt sie sich im rechten Winkel zum Stängel, also waagerecht.



Es sind wieder 5 Neons (Paracheirodon axelrodi)durchgekommen, sind schon ca. 12mm groß.
Jetzt kriegen meine Kirschflecksalmler (Hyphessobrycon erythrostigma) sie nicht mehr zu fassen.

Die Pflanzen im Aquarium assimilieren kurz nach einschalten des Lichtes,
es darf aber nicht viel stärker zuwachsen als auf dem Bild zu sehen ist .
Bei zu starker Eigenabschattung ändert sich der Habitus u. die Assimilation.
Die Lichtstärke im Becken (600mm h/= 450mm h Wassersäule mit Abdeckscheiben) beträgt nur 144 Watt/ T8 auf 420l.

Gruß Kurt
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