Hallo Grünscheibenaquarianer,
Volker hat an mich an diesen Thread erinnert. Da möchte noch meine abschließenden Erfahrungen ergänzen. Nach monatelangem Rumprobieren habe ich die Alge ausgesessen. (hatte ich irgendwo gelesen und der Alge den Sieg durch Neueinrichtung des Beckens zu schenken wollte ich auch nicht

)
Es hat etwa 2-3 Monate ohne jegliches Scheibenputzen gebraucht bis die Alge aufgeben hat und die Scheiben wieder durchsichtig wurden. Man freut sich richtig wenn sich kleine Löcher im Belag bilden, die dann immer größer werden.
Ob nun der Lebenszyklus der Alge komplett durchlaufen wurde kann ich nicht beurteilen. Ich könnte mir auch vorstellen, dass die "Löcher" im Belag "irgendetwas bakterielles" (Stichwort Mikrofauna) waren. Rein subjektiv sah es eher so aus als wenn die Löcher wachsen / etwas die Alge verdrängt als das der Belag zerfällt oder sich auflöst.
Während der letzten Monate mit der Staubalge wurde normal gedüngt, WW alle 1-2 Wochen von 50-70% und die Pflanzen wuchsen gut. Der Pflanzenwuchs war aber die ganze Zeit über während der Staubalgenplage nicht schlecht.
Mein persönliches Fazit: Entweder das Becken neu einrichten oder wenige Monate damit leben, dass man fast nicht mehr ins Becken schauen kann... Bei mir war es eher Neugier, die mich die Alge aussitzen lassen hat. Sollte sie wieder auftauchen würde ich das Becken wohl gleich frisch aufsetzen. Alle 1-2 Tage die Scheiben putzen beseitigt das Symptom natürlich auch. Aber der dadurch enstehende Nebel im Becken muss eigentlich gleichzeitig per WW entfernt werden. Diesen Arbeitsaufwand habe ich nur 2 Wochen durchgehalten und die Alge war anschließend schnell wieder in alter "Topform".