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Farne/Anubien in Easycarbo-Wasser baden?

Algenbestimmung und allgemeine Diskussionen zu Algen im Aquarium.

Beitragvon java97 » 08 Jan 2012 21:14

Hi Martin,

Martin Krüger hat geschrieben:da waren keine Pinselalgen drauf.
Die Pflanzen hat es jedenfalls nicht beeinträchtigt.


Ach so,
warum hast Du sie denn in EC gebadet??
Gruß
Volker
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Beitragvon java97 » 09 Jan 2012 15:30

Moin,

So, habe gerade eine Anubia 15 min. und einen Microsorum 10 min. lang in 5l Wasser plus 20 ml EC gebadet.
Werde berichten, was sich tut.
Gruß
Volker
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Beitragvon Erwin » 09 Jan 2012 16:43

Hi Volker,
und ich hab gestern 5 ml eines anderen "Kohlenstoffdüngers" (Aquality) mit 500 ml Wasser gemischt und Versuchsweise die oberen 10 cm eines Crinumblatts eine Minute gebadet, welche einen leichten PA Befall aufweist. Bis jetzt zeigt sich keine Veränderung, weder am Blatt, noch an den PA.
Bei der Gelegenheit dann auch gleich noch eine Limnophila ebenfalls eine Minute eingetaucht und leicht bewegt, welche mit Kieselalgen befallen war. Hier zeigte sich eine sofortige Wirkung. Das Wasser färbte sich leicht bräunlich. Der Limno geht es momentan noch gut.

MfG
Erwin
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Beitragvon Karin » 09 Jan 2012 18:21

Hallo,

meint Ihr, ich könnte es auch mal mit dem Korellenmoos versuchen? Da habe ich leider ein paar Pinselalgen sitzen.

LG Karin
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Beitragvon Erwin » 05 Feb 2012 19:31

Hallo Volker,

wolltest du nicht auch dein Ergebnis posten?
java97 hat geschrieben:Werde berichten, was sich tut.


Meine Crinum hat es gut überstanden und die PA zeigten eine leichte Beeinträchtigung. Nach einer Woche waren sie nur noch ganz kurz. Vermutlich von Welsen kurzgeschoren.
Nach wiederholter Anwendung waren sie dann bald ganz verschwunden.

MfG
Erwin
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Beitragvon java97 » 05 Feb 2012 23:26

Hi Erwin,

Sorry!

Also, die Anubia habe ich nach einer Woche ein weiteres Mal 30 Minuten lang in 5l Wasser plus 20 ml EC gebadet,
einen Microsorum Narrow Leaf 20 Minuten. Beide haben die Prozedur schadlos überstanden und die Algen haben sich
zu 90% verabschiedet. Eine weitere Badekur sollte die letzten Reste auch noch beseitigen. Vielleicht steigere ich dann die Konzentration und/oder die Badedauer nochmal ein wenig.
Gruß
Volker
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Beitragvon ceffi » 06 Feb 2012 08:45

:kaffee2:

habe ähnliche gute Erfahrungen mit einer Spritze und einnebeln gemacht, nur kann es das ja auf Dauer nicht sein.

Was mich aber immer noch beschäftigt ist, dass nicht die wirkliche Ursache zu finden ist. Ich tippe bei PAs vom Gefühl immer noch auf irgendwelche Fäulinisprozesse, die entweder im Boden oder an Holz und Pflanzen ablaufen und dabei irgendwas freisetzen, worauf die PAs abfahren.

:glaskugel:

Weitere Gedanken und Anregungen sind willkommen!

lg
ceffi
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Beitragvon Erwin » 06 Feb 2012 12:42

Hallo Ceffi,

es gibt nicht die "eine" Ursache weshalb PA entstehen. Es wird immer ein Zusammenspiel von mehreren Faktoren sein.
Begünstigend wirken
-grobkörniger Bodengrund (da dringen Futtereste Mulm usw... ein und können dann das bewirken, was du schon angesprochen hast).
- CO2-Mangel.
- Dauerhafter Eisengehalt im nachweisbaren Bereich.
- unausgewogene Düngung.
- und wohl auch Nick´s vielzitierter Biofilm :wink:, also der Allgemeinzustand in Bezug auf die Mikroflora.
- ausserdem habe ich auch eine zu hohe organische Wasserbelastung in Verdacht.

MfG
Erwin
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Beitragvon ceffi » 06 Feb 2012 19:39

Hallo Erwin,

kann Deine Beobachtungen nur bestätigen, aber gerade in dieser Gemeinde werden 3 deiner Faktoren ganz besonders kontrolliert:
- CO2
- FE
- Düngung

Dann bleibt nur noch als Letztes das Thema organische Wasserbelastung. Was wäre denn das Geheimrezept gegen soetwas? Biobakterien?

Treten denn in der Natur auch PAs in Bächen und Flüssen auf?

Viele Grüße
Carsten
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Beitragvon java97 » 06 Feb 2012 22:41

Hi Carsten,

Ich denke, das "Geheimrezept" lautet: angemessener Besatz, sparsame Fütterung.
Gruß
Volker
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Beitragvon kunzi » 06 Feb 2012 22:53

Hallo,

also ich denke dass es kein Geheimrezept gibt.

In den letzten Jahren hatte ich einige unteschiedlich aufgebaute Becken, mit unterschiedlicher Beleuchtung, mit oder ohne Co2, grober und Feiner Bodengrund, Nährboden oder nicht, sparsame FE+SE Düngung und reichliche, Makrodüngung oder nicht,
quasi von allem etwas, viel Besatz oder wenig, sparsame Fütterung oder mehrmals am Tag, quasi alles erdenkliche.

Und ich konnte bisher keine struktur finden, die für Bart/Pinselalgen empfindlich wäre. Auch zu geringe CO2-Werte, oder Fe-Düngung sind wohl keine Gründe dafür, da ich auch Becken ohne Co2, und starker Volldüngerdosen, aber ohne PA hatte.
Es könnte lediglich sein, dass diese Gründe die PA noch unterstützen.

Ich persönlich kann mir aber bis heute keinen Reim daraus machen.

lg Sebastian
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Beitragvon java97 » 06 Feb 2012 23:20

Hi Sebastian,

Carsten hatte nicht nach einem Geheimrezept gegen PA gefragt
sondern nach einem "Geheimrezept" gegen organische Belastung des Wassers...

Man beachte, dass ich "Geheimrezept" bewusst in Anführungszeichen gesetzt habe... :wink:

Organische Wasserbelastung vermindert man halt durch einen geringeren Besatz der weniger frisst
und somit weniger ins Wasser sch... .
Gruß
Volker
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Beitragvon kunzi » 06 Feb 2012 23:26

Hi,

ach so, war dann ein missverständnis.

Aber ist organische Wasserbelastung nicht auch Dünger fürs Becken, sofern über den Besatz und Futter eingebracht? oder gibts da noch andere Stoffe, die nicht genutzt werden können und dann wirklich belasten?

lg Sebastian
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Beitragvon java97 » 06 Feb 2012 23:32

Hi Sebastian,

Tja, gute Frage!
Das würde mich auch mal interessieren.
Vielleicht hat das hiermit zu tun:
nachricht166344.html?hilit=vergiften fischfutter#p166344 ?
Gruß
Volker
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Beitragvon Erwin » 07 Feb 2012 00:59

Hallo zusammen,

also ich wollte das vorher schon schreiben, es aber dann doch gelassen.
Jetzt aber doch:
Also ältere Aquarianer, ich nenne sie mal Aquarianer der ersten Generation, haben mir in meiner Jugend mal berichtet, dass es früher keine Pinselalgen im Aquarium gab. Woran das lag habe ich nie herausgefunden. Spekulationen gingen von der sparsameren Beleuchtung, über die erst später genutzten organischen Eisendünger, den geringeren Filterdurchflussleistungen bishin zu einer erst späteren Einschleppung in die Aquarien. Von alleine, bzw. aus dem "Nichts" wachsen ja die Algen nicht. Sie müssen ja vorher schon latent in einer Art Wartestellungsform auf zusagende Bedingungen da gewesen sein.

MfG
Erwin
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